Brückenkonstruktion

Das Brückentragwerk der neuen Hängebrücke besteht aus  hochfesten Spiralseilen, die an den Widerlagern verankert werden. Von den vier Haupttragseilen liegen zwei unter dem Gehweg und
die anderen zwei dienen als Handlauf. Über eine Windrahmenkonstruktion ist die Windabspannung (2) mit den Haupttragseilen verbunden. Diese Windabspannung stellt die Stabilität gegen Windeinwirkung sicher und sorgt für einen hohen
Benutzungskomfort.

 

Bei einer Spannweite (Länge) von 280 m und einem Durchhang (3) von ca. 15 m ergibt sich eine maximale Steigung von ca. 15 %. Überquert wird der Vorderrhein in einer Höhe (4) von ungefähr 100 m. 

Die enormen Zug- und Druckkräfte aus dem Brückentragwerk werden mit Rückverankerung (5) bestehend aus kontrollierbaren vorgespannten Bodenankern sicher in den Baugrund abgeleitet.
Bei Schnee und Regen sorgt der Bodenbelag aus Stahl (Gitterrost) für eine sichere Überquerung. Die stählerne Rahmenkonstruktion wird an den Tragseilen aufgehängt. Das seitlich Drahtgitternetz mit einer Höhe von 1.30 m inkl. einer Fussleiste sorgt für die nötige Absturzsicherheit.

 

Das Tragwerk ist für den Fussgängerverkehr mit einer Breite von 1.0 m ausgelegt und kann letztlich noch von der hier beschriebenen Ausführung abweichen.